KIPP und Zonen 15cm Funkeninduktor


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Immer wieder kommt es vor, das interessierte Besucher meiner Seite mich auch anschreiben. Wie auch in diesem Fall, hat der Udo ein Problem bei seinem Induktor. Lassen wir an dieser Stelle die Bilder sprechen. Viel Spaß und besten Dank an Udo, der mir die Erlaubnis der veröffentlichung seiner Bilder gegeben hat.

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Ein wahres Prachtstück dieser Induktor. Er wurde warscheinlich vor einer halben Ewigkeit von Kipp und Zonen hergestellt. Leider kenne ich diese Bezeichnung überhaupt nicht. Nach der Angabe auf dem Holzsockel zu urteilen, soll er eine Schlagweite von bis zu 15cm erreichen. Dieser Wert ist aber eher als Richtwert zu sehen. Viele Faktoren spielen dabei eine gravierende Rolle.


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Er wurde scheinbar sehr genau gereinigt und glänzt nun mit seiner gesunden Patina.


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N.V. v/p P.J. Kipp und Zonen Delft Holland


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Der Aufbau dieser mechanischen Unterbrecher ist generell immer der gleiche.


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Man kann gut den Verschleiß der Messingteile erkennen..


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Die Elektroden scheinen die originalen zu sein, denn damals hat man auch schöne Holzgriffe verbaut.


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Das besondere an diesem Exemplar, ist sein originaler Kondensator, welcher klassisch aufgebaut und im Sockel seinen Platz findet. Praktisch gesehen, sind es sehr viele Schichten von einer Aluminiumfolie, gefolgt von einer Kunststofffolie als Dielektrikum.


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Die Anschlüsse sind klassisch und praktisch orientiert verschraubt worden.


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Auf dem Boden des Kondensatorgehäuses kann man eine art Unterschrift erkennen. Hat sich da der Erbauer verewigt?


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Wirklich schön anzusehen.


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Eine grobe Schätzung der verbleibenden Kapazität des Kondensators kann bei 1,66µF erfolgen. Eine Schätzung deshalb, weil so ein einfaches Multimeter meist nur mit geringen Spannungen und geringen Frequenzen arbeitet. Es ist ein Anhaltspunkt...mehr leider nicht. Um verlässliche Informationen über den Zustand des Kondensators zu erfahren, müsste man ein sog ESR-Messgerät nutzen. Dieses ermittelt bei verschiendenen Frequenzen die Kapazität und viel wichtiger noch, den kapazitiven Widerstand bei einer bestimmten Frequenz. Erst damit lässt sich eine Aussage treffen.


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Der Aufbau ist sehr einfach. alle rechten Folien und alle linken Folien bilden jeweils einen Pol des Kondensators. Wenn nun das Dielektrikum auch altert und auch schon Durchschläge erfahren hat, mag der Kondensator zwar seine volle Kapazität auf dem Multimeter verraten, wohl aber nicht sein Verhalten bei der Arbeitsfrequenz. Bei der kann es schnell zu neuen Durchschlägen und damit zu enormen Leistungsverlusten kommen...bis hin zum Ausfall.


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Als Anbindung wurde die Kupferschlaufe des Verbindungsdrahtes einfach auf die Alufolie gelegt. Durch korrosive Einflüsse der beiden Metalle, kann es auch hier zu hohen Übergangswiderständen kommen.


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Auch die andere Seite ist so ausgeführt.


An dieser Stelle möchte ich mich bei dem Udo und auch bei den vielen anderen Besuchern bedanken. Eurer Interesse und oft auch euer Feedback, geben mir immer wieder zusätzlichen Anreiz diese Seiten weiter zu pflegen.

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Nachmachen auf eigene Gefahr hin.

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