Demontage


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Demontage der Alder und grobe Vorarbeiten

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Hier stelle ich euch die groben Vorarbeiten an der Nähmaschine vor, welche eine komplette Demontage beinhalten.

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Leider habe ich vergessen, vor der Demontage ein Foto der noch intaktakten Maschine zu machen. Daher habe ich mich bei Wikipedia bedient. Dieses Foto zeigt eine Nähmaschine anderer Firma, aber gleichem Aufbau.


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Als erstes mal Schlitzschraubendreher, Maulschlüssel, Bolzenschneider und WD40 bereit gehalten und losgelegt. Nach 20min war alles ab, was ab ging. Nur noch das Gussgehäuse, die Kurbelwelle und die Gleitlager blieben übrig. Erstaunlich, wie genau die Gleitlager arbeiten. Bis dato kannte ich sie nur mit viel Spiel aus dem Modellbaubereich, was mich auch als Fan von Wälzlagern machte. Aber hier ist präzision am Werk.


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Was übrig bleibt sind ne menge Pleuelstangen, Gleitschlitten, Schrauben und Stangen. Enige Schrauben waren schon so fest, das selbst WD40 über Nacht nicht half. Da musste mit dem Bolzenschneider gearbeitet werden.


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Das Objekt der Begierde. Der offen liegende Wellenausgang mit gut 12mm Durchmesser scheint sich als optimal zu erweisen um den Flansch des Futters aufzunehmen.


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Mit diesem Schwungrad wurde die Maschine früher angetrieben. Das Schwungrad wurde über eine Pleuelstange am Trittbrett angetrieben. Man kann recht hohe Geschwindigkeiten erzielen, jedoch zu wenig Drehmomment für ein Spannfutter für Dreharbeiten.


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Zu sehen ist das Handrad mit der Riemenscheibe für den 6mm Lederriemen, welcher dort aufgelegt wurde.


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Doch als nächstes musste der Wellenausgang frei gelegt werden, um den Flansch möglichst nahe, mit kurzer Welle zu befestigen. Also alles angezeichnet, und mit dem Trennschleifer vorgearbeitet. Anschließend wurde alles komplett mit Vorsicht abgetrennt. Auf die Welle habe ich eine Metallhülse gesteckt, falls ich doch einmal mit der Trennscheibe die Welle berüren sollte.


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Doch in jedem Fall ist Sicherheit Trumpf. Gehörschutz und Augenschutz sollten bei solchen Arbeiten zum Standard gehören.


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Nach dem erfolgreichen Abtrennen des Überstandes, sieht alles nun so aus. Zwar noch ziemlich ruppelich, aber schon ganz gut.


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Gut zu sehen, der offene Wellenausgang.


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Hier habe ich schon mit der Feile und dem Trennschleifer alles etwas geglättet. Aber VORSICHT beim schleifen von Oberflächen mit einer herkömmlichen Trennscheibe. Diese ist nicht hierfür geeignet und kann durch die Seitige abtragung von Schleifmaterial und bei den hohen Geschwindigkeiten zum zerbersten neigen. Mein ehemaliger Meister damals, hatte eine dicke Narbe an der Stirn...von genau so einem Unfall.


Alle Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr hin. Diese Beschreibung, ist keine Anleitung. Es wird nur meine Vorgehensweise gezeit.

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